Jedes Jahr findet der Schü1eraustausch Châteauroux-Güters1oh
statt. Arn Anfang des Schuljahres kommen zuerst die Deutschen zu den
Franzosen. Oft kommen sie im Oktober an. Am Tag der Ankunft warten wir
auf sie im Bahnhof und wir fragen uns: Wie sind sie? Wie sehen sie aus?
Wie wird diese Woche mit den neuen deutschen Kameraden sein?Wir
fühlen uns neugierig,ungeduldig und gestresst. Welche Überraschung!Bald
kommen sie an, und nach einer langen Reise werden sie schnell in die
Familien aufgeteilt. Aber nachher ist alles gut: wir stellen unseren
Brieffreunden unsere Familien vor. Wir finden schön, neue Freunde
kennenzulernen. Wir langweilen uns nicbt: er wird viel gesprochen und
übersetzt !
Manchmal kommen sie mit uns zur Schule. Am 1.Tag starren die
französischen Schüler die deutsche Gruppe an.
Aber im Unterricht langweilen sich die deutschen Freunde ein wenig.
Es ist schwer für sie, nach dem französischen Schulrhythmus zu leben,
denn wir von 8 bis 17 Uhr in der Schule arbeiten.
Die Woche vergeht schnell und Ausflüge stehen auch auf dem Programm
: kulturelle Besichtigungen, Stadtbummeln…Die Familien organisieren
aucb private Aktivitäten (Bowling, Sport. . .) und es ist toll !Aber
schon fahren die Deutschen nach Gütersloh zurück. Wir würden sie gem
noch zurückhalten! Am Tag derAbfahrt fühlen wir uns traurig.Nun ist
der Bus weit, der Bahnhof leer..., aber wir schreiben uns bald
wieder.Einige Monate später, oft im März, sind die Franzosen dran, und
wir freuen uns sehr darauf, unsere Brieffreunde in Gütersloh wieder zu
treffen.Wir entdecken das Ausland und Gütersloh, andere Landschaften,
andere Häuser… Alles ist neu und überrascht uns !
Wir alle werden sehr gut empfangen, und wir müssen uns für eine
Woche an einen neuen Lebensrhythmus gewöhnen.
Wir diskutieren viel, sehen uns die Fotos an, die im Oktober
genommen wurden.
Das Leben in der Schule ist ganz anders . Die deutschen Schüler
sind neugierig und im Pausenhof stellen sie uns viele Fragen. Der
Unterricht ist nicht so lang wie bel uns. 45 Minuten und nicht 55 ! Es
ist toll ! Das Schulsystem ist anders und es gibt mehr Freiheit.
Nachmittags schulfrei ist super !!Es erlaubt, Sport zu treiben und
Hobbys zu haben.
Wir sind also oft mit unseren Kameraden, und oft treffen wir uns
unter Deutschen und Franzosen. Wir gehen auch ins Schwimmbad, wo man
drinnen aber auch draussen schwimmen kann.
Die Uhrzeiten überraschen uns auch : Das Mittagsessen ist spät,
das Abendessen früher als bei uns.Und das Früstück ! Es ist üppig
und mit Wurst ! lecker !
Man sagt in Frankreich, dass Deutschland sher umweltfreundlich ist.
Gütersloh ist sehr grün, man sieht viele Fahrräder aber anch tolle
dicke Autos. Wir machen alles mit dem Fahrrad! Egal ob es regnet oder
ob das Wetter schön ist.
Wir sprechen viel auf Deutsch und so machen wir Fortschritte.
Wir vergessen unsere Souvenirs nicht. Diddl-Sachen, Posters… was
wir gern kaufen.
Am letzten Tag ist es schwer. Wir sind alle traurig, unsere Freunde
und ihre Eltern zu verlassen. Wir sind jedoch froh, unsere Familien
wieder zusehen.
Es war ein tolles Erlebnis und wir behalten den Schüleraustausch
in bester Erinnerungen.
Die Schüler aus der Klasse 3e A
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